Herzlich willkommen bei den Gipfelrouten!

Auf diesen Seiten findet ihr alles über meine fotografische Leidenschaft.


Geschichte der Leidenschaft

Mit Canon hatte schon mein Vater fotografiert. Daher war ich mit diesen Kameras etwas vertraut. Nach mehreren kleinen digitalen Kameras von Minolta, Kodak und Casio kaufte ich mir 2012 die erste eigene Spiegelreflexkamera. Es wurde die 60D von Canon.

Da die Kit-Objektive relativ schlechte Qualität bieten, entschied ich mich für den reinen Body. Dazu erwarb ich zwei Optiken:

  • Tamron SP AF 17-50mm F/2.8 XR Di II VC LD Aspherical [IF]
  • Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD

Für die RAW-Bearbeitung griff ich zu Capture One. Bei Lightroom gefiel mir damals das Programmdesign nicht wirklich.

Nicht lange danach wurde mir bewusst, dass Festbrennweiten oft wesentlich bessere Abbildungsleistungen aufweisen. Ich begann mich zu informieren. Dadurch soll die eigene Fotografie einen ganz anderen Charakter bekommen, da die Füße als Zoom herhalten müssen. Ich kaufte mir meine erste Festbrennweite von Canon:

  • Canon EF 50mm f/1.8 II

Beim gleichen Einkauf wanderte auch ein erstes Stativ in meinen Bestand:

  • Manfrotto MKC3-H01

2014 erlitt meine 60D bei einem sehr regnerischen Tag auf dem Lechweg einen stärkeren Wasserschaden. Nach einer vollständigen Trocknung des Geräts funktionierte es zwar fast wieder wie normal, nur nach einiger Zeit begann sich der Spiegel zu lösen.

Ich scheute die Reparatur, denn im Internet hatte ich von hohen Kosten gelesen. Da mir die 60D den ganzen Tag schwer um den Hals gehangen war, und ich von der 100D mit selbigem Sensor Wind bekam, schlug mein Herz nun in diese Richtung.

Perfektioniert wurde schließlich diese kleine DSLR von einer neuen Festbrennweite. Ich kaufte mir folgende Kombination:

  • Canon EOS 100D
  • EF-S 24mm f/2.8 STM

Diese zweite Kamera wollte ich auch immer wieder für Filmaufnahmen verwenden, denn dafür hatte bisher meine Casio herhalten müssen. Da aber der Ton der Kamera nicht besonders berauschend ist, entschied ich mich für einen externen Rekorder:

  • ZOOM H2n

Immer stärker vertiefte ich mich in die Entwicklung der RAW-Dateien. Ich begann einem Fotografen auf YouTube zu folgen. Ich ärgerte mich öfter darüber, dass ich mit CaptureOne einige seiner gut erklärten Workflows für Lightroom nich umsetzen konnte. Das führte schließlich dazu, dass ich in den sauren Apfel biss und zum Abo von Lightroom CC und Photoshop CC wechselte.

Mit den beiden Kameras von Canon war ich auf etlichen Eisenbahn Nostalgiefahrten unterwegs. Auch den ganzen Irlandurlaub 2015 auf dem Wicklowway und in Dublin hielt ich mit der 100D fest. Ich fühlte mich bei meiner Traumkamera angekommen.

2016 stolperte ich über die Ricoh Gr II mit ihren vielen Möglichkeiten. Die Bildeigenschaften sollten sehr gut sein. So wanderte diese Kamera wenig später zu mir nach Hause. Sie war noch kompakter als die 100D. Bei Wanderungen befand sie sich nun in einer geeigneten Tasche immer griffbereit vorne am Rucksack.

Seit längerer Zeit war ich schon Fan der Nik Collection geworden. Mit ihr konnten einige Bildbearbeitungsworkflows im Handumdrehen erledigt werden.

Anfang 2017 wagte ich nun einen weiteren Schritt. Ich wollte mich weiter in die Erstellung von professionellen Fotobüchern vertiefen. Ich lernte die Qualitäten der Nik Collection noch mehr zu schätzen. An einer Dampflok übte ich künstlichen Rauch zu erzeugen.

Die schönsten Eisenbahnfotos fanden anschließend den Weg in ein Echtfotobuch.

Während der Produktion ärgerte es mich aber, dass viele Bilder erst in der Nachbearbeitung ihren wirklichen Schliff bekamen. Direkt aus der Kamera waren diese oft etwas langweilig und besonders bei ISO oberhalb von 800 sehr rauschig.

Daraus resultierte eine erneute Sichtung des aktuellen Kameramarktes. Zunächst laborierte ich an einem Aufstieg zu Vollformat. Hier erschien mir aber die günstigste Canon, die 6D, noch wesentlich zu teuer. Mein kleines EF-S Pancake hätte ich an dieser neuen Kamera nicht weiter verwenden können. Richtig leicht wäre diese Kamera auch nicht gewesen.

Irgendwann stieß ich auf die Fuji X Kameras. Ich verliebte mich sofort in das Retrodesign und -bedienungskonzept.

Eine eventuelle Entscheidung vertagte ich zunächst. Erst wollte ich meine Gr II verkaufen, so langen diese noch einen guten Gegenwert erzielte.

Nach weiteren flauen Mägen begann ich schließlich eines Morgens zu bestellen:

  • Fujifilm X-T20 mit XF 18-55mm silber
  • FUJINON XF16mm F1.4 R WR
  • Lexar Professional 2000x SDXC UHS-II Class10 128GB
  • Fujifilm Akku NP-W126S für X-T2

Die Speicherkarte wurde mir wie gewünscht geliefert. Statt dem 16mm Objektiv bekam ich aber ein 35er. Ich konnte es ohne Kosten zurück schicken. Das richtige Objektiv wurde leider nicht wie gewünscht an die Packstation versendet, es ist aber heil bei mir angekommen. Einige Tage später erhielt ich die Kamera mit dem Kit-Objektiv.

Ich war bei meinen Streifzügen durch das Internet auch auf Affinity Photo gestoßen.  Nach ersten Tests stellte es sich mit dem integrierten RAW-Converter und der an Photoshop angelehnten Arbeitsweise als sinnvolle Alternative dar. Ich zögerte nicht lange und kündigte das Adobe Abo.

Als ich die ersten Aufnahmen mit meiner neuen Kamera erstellt hatte, fiel mir eine Vingettierung bei dem 18-55 mm Objektiv auf. Ich wälzte mich durch Foren und erkannte, dass Fuji durch das angenehme Preis-Leistungs-Verhältnis auf eine softwareseitige Korrektur dieses Effekts setzt.

Affinity Photo ist leider noch nicht so weit, dass die Objektivkorrektur automatisch erfolgen kann. So musste ich das erst selbst lernen. Zusätzlich wurde durch die Vingettierung ein lieb gewonnener Filter aus der Nik Collection unbrauchbar, da dieser die Vignette wieder sichtbar hervortreten lässt.

Ich verbrachte also einige Abende damit, die Ergebnisse dieses Filters selbst im RAW-Converter nachzubauen.